Was bei der Pflege oft vernachlässigt wird

Itchy


Angeblich ist es vielen Zweibeinern peinlich, über Intimpflege zu reden. Anal- und Genitalbereiche spielen für uns Hunde aber speziell bei der gegenseitigen Geruchskontrolle eine wichtige Rolle. “Olfaktorische Komunikation” nennen die studierten Zweibeiner-Biologen den Informationsaustausch und die gegenseitige Unterhaltung mit Hilfe unserer Körpergerüche (sagt der Opa). Und der Opa erzählt dazu auch immer wieder den gleichen Witz, dass wir Hunde seit ewig vergeblich den Hund mit dem goldenen Hintern suchen, weil wir uns so intensiv beschnuppern. In Wirklichkeit sagen uns die Gerüche des anderen Hundes alles über ihn und er kann uns nichts vormachen. Ihr Menschen dagegen müsst das glauben (oder nicht), was Euch ein Fremder beim ersten Treffen nicht selten vorlügt.

Über die allgemeine Körperpflege hinaus ist die Pflege des Analbereichs und unserer Genitalien sehr wichtig. Schaut also bitte bei der Fellpflege auch regelmäßig mal unter unseren Schwanz (Verzeihung: Rute!) und kontrolliert unsere Aftergegend. In der Regel pflegen wir Hunde uns hier selbst. Nach Durchfall kann es aber zu Verklebungen der Analdrüsen kommen, die mit Schwamm und Wasser beseitigt werden müssen, weil unsere Zunge dazu oft nicht ausreicht oder manche Hundereassen die Stelle mit ihrer Zunge nicht erreichen können. Wir haben am unteren Afterrand (wo auf dem Zifferblatt einer Uhr die “5″ und die “7″ sind) zwei Analdrüsen-Öffnungen, die beim Kotabsatz ein stark riechendes Sekret absondern, was unsere individuelle “Duftnote” ausmacht und womit wir Hunde uns untereinander erkennen und nicht zuletzt auch durchschauen.

Wenn die beiden Drüsenöffnungen längere Zeit verklebt oder wegen zu weichem Kotabsatz nicht funktionsfähig sind, kann es zu einer Überfüllung und Entzündung der Analdrüse kommen. Wir Hunde versuchen dann durch “Schlittenfahren” die verklebte Drüse wieder zu öffnen indem wir mit dem After über den Boden rutschten und es wie Schlittenfahren aussieht, weil wir dabei die Hinterbeine steif nach vorne strecken (so als würden wir auf einem Schlitten sitzen).

Ein Entleeren der Analdrüse durch den Tierarzt ist dann aber schnell notwendig. Halten Sie daher unseren After immer sauber und durch gelegentliches Einfetten mit Vaseline geschmeidig. Unsere Ernährung sollte auch so zusammengesetzt sein, dass der Kot in festen, kompakten, nicht zu harten Würstchen abgesetzt wird und durch den dadurch entstehenden leichten Druck die Analdrüsen sich problemlos entleeren können. Wenn wir urinieren, sollten sie auch regelmäßig einen Blick darauf werfen. Der Urin muss bei der Abgaben strahlen, nicht nur tröpfeln. Die Farbe soll hellgelb bis dunkelgelb und der Geruch leicht knoblauchartig sein.

Bei der Kontrolle unserer Geschlechtsteile haben manche Zweibeiner schon mehr Probleme. Aber es hilft ja nichts. Das gehört einfach zur richtigen Pflege dazu. Die Scheide der Hündin muss regelmäßig auf eventuell außergewöhnlichen Ausfluss kontrolliert werden. Normalerweise wird eine Hündin zweimal im Jahr heiß (läufig). Ihre Regelblutungen sind daher normal. Sie pflegt sich in dieser Zeit mehr oder weniger selbst. Für Hündinnen, die in der Wohnung gehalten werden, gibt es Schutzhöschen, um die Blutspuren zu verhindern. Unregelmäßige Hitzeperioden oder andersgeartete Ausflüsse müssen Sie beim Tierarzt abklären. Auch bei Scheinträchtigkeit, die bei Hündinnen, die nicht gedeckt werden, öfter vorkommt und die Hündin sehr belasten kann, kann Sie der Tierarzt beraten.

In den Wochen nach der Läufigkeit sollten Sie Ihre Hündin aber auch genau beobachten. Sollte sie sich anders als sonst benehmen, mehr als üblich schlafen und auch trinken, appetitlos sein und sehr oft urinieren, dann suchen Sie schnellstens einen Tierarzt auf. Die Gefahr einer Gebärmutterentzündung ist bei nichtgebärenden und nicht kastrierten Hündinnen groß.

Bei uns Rüden muss unbedingt in wöchentlichen Abständen der Penis kontrolliert werden. Speziell bei jüngeren Rüden bildet sich in der Vorhaut ein eiterfarbenes Gleitmittel, was an sich noch normal ist. Es kann aber durch Infektionen oder Verleltzungen zu einer Vorhautentzündung kommen, die der Tierarzt behandeln muss. Wir Hunde zeigen das durch vermehrtes Belecken der Penisspitze an und der vermehrte Ausfluss riecht sehr unangenehm. Regelmäßige Vorhautspülungen mit einem vom Tierartz empfohlenen Mittel können Entzündungen vorbeugen.

Die Hoden von uns Rüden sollten Sie auch hie und da auf eventuelle Geschwülste oder Veränderungen überprüfen. Bei Welpen, die nur einen oder keinen Hoden im Hodensack fühlbar haben, ist der Tierarzt zu Rate zu ziehen. Hoden innerhalb der Bauchdecke können nämlich später manchmal Schwierigkeiten machen. Sie sollten daher beim Kauf eines Welpen unbedingt auf Vollzähligkeit beider Hoden achten.

Bei Unsicherheiten unbekannter Probleme fahren Sie mit uns lieber einmal umsonst zum Tierarzt, als einmal zu spät.

Gewöhnen Sie sich langsam an das Neue Jahr – Gesundheit und Zufriedenheit – wünscht Euch

Euer Itchy

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Krallen und Ballen

Itchy


Wir Hunde kommen nicht wie die Katzen auf leisen Sohlen daher, weil unsere Krallen beim Laufen normalerweise mit den Spitzen den Boden berühren und so hört man uns, wenn wir “herumtapsen”. Wir sind sogenannte Zehengänger, und weil wir unsere Krallen im Gegensatz zu den schnurrenden “Leisetretern” nicht einziehen können, sollten sich diese eigentlich beim Gehen automatisch ablaufen. Viele Hunde leiden jedoch aus verschiedenen Gründen an einer Fehlstellung ihrer Vorderfußgelenke – sie “treten durch”. Dadurch strecken sich ihre Krallen waagerecht nach vorne und schleifen sich beim Gehen nicht mehr ab. Aber auch bei Hunden, die überwiegend auf weichen Naturboden laufen, müssen die Krallen bei Bedarf geschnitten werden, was für uns Hunde in der Regel eine nicht immer angenehme Prozedur bedeutet. (Nur zu Ihnen gesagt, ich führ mich dabei auf, als wollte mich einer abmurksen!)

Was sich auch nicht von selbst abnutzt, sind die Daumen- und die an der Innenseite der Hinterläufe befindlichen Afterkrallen, die auch Wolfskrallen genannt werden, obwohl sie der Wolf meines Wissens gar nicht hat. Sie sind ein nutzloses Anhängsel, weil sie ja beim Laufen mit dem Boden nicht in Berührung kommen. Bei Gebrauchs- oder Sporthunden besteht zudem nicht selten Verletzungsgefahr, wenn sie beim Springen oder Klettern mit diesen abstehenden Krallen irgendwo hängen bleiben. Vernünftige Züchter entfernen sie daher bald nach der Geburt, so lange sie noch nicht mit dem Fuß fest verwachsen sind.
Beim Kürzen der Krallen sollten Sie sehr vorsichtig sein, da die Blutgefäße weit bis in die Krallenspitzen reichen können und es kommt dann zu Blutungen der empfindlichen Lederhaut, die sich unter dem Krallenhorn befindet. Ein sogenannter Blutstiller aus der Apotheke ist dann sehr praktisch. Bei Hunden mit hellen Krallen kann man im Gegenlicht den Verlauf der Blutbahn deutlich sehen. Risikolos können Sie es auch vom Tierarzt machen lassen, der aber über Hunde mit schwarzen Krallen in der Regel auch nicht erfreut ist.

Zwischen den Zehen ist unsere Haut besonders empfindlich und manche Hunde sind da auch stark behaart. Diese Stellen müssen regelmäßig kontrolliert und von Haaren frei geschnitten werden, weil sich sonst Schmutz und Steinchen zu festen Filzknoten bilden können, die beim Laufen Schmerzen bereiten. Ähnliches passiert im Winter mit kleinen Eisklümpchen und zulätzlich kann es durch Laufen in Streusalz zu Hautverätzungen kommen. Also nach dem Gassi im Winter bitte unsere Pfoten einzeln nacheinander in lauwarmem Wasser abspülen, gut abtrocknen und zwischen den Zehen und Ballen leicht mit einer Pfotenpflegesalbe einfetten. Sollte Ihr Hund ständig bestimmte Stellen belecken oder Sie bei der Kontrolle Schwellungen, Rötungen, unangenehmen Geruch oder nässende Haut an den Pfoten feststellen, dann lassen Sie den Tierarzt auch mal hinschauen.

Sie sollten auch regelmäßig die Ellenbogen Ihres Hundes kontrollieren. Besonders bei großen und schweren Hunden sind diese hervorstehenden Knochen oft nicht behaart, sondern verhornt. Reiben Sie diese Stellen regelmäßig mit Melkfett ein und lassen Sie Ihren Freund nicht mehr auf dem harten Boden, sondern in einem weichen Hundebett schlafen. An diesen “Liegeschwielen” können sich sonst feine Risse bilden und es kann zu Entzündungen und Infektionen kommen. Dann sollten Sie aber nicht selbst daran herumdoktern, sondern einen Tierarzt aufsuchen.

Die Ballen sind praktisch unsere Schuhsohlen, nur können wir sie nicht zum Schuster zum neu Besohlen bringen. Für die richtige Pflege müsst schon Ihr Zweibeiner sorgen. Unsere Ballen sollten immer fest aber geschmeidig sein. Bei Verletzungen können Entzündungen oder Verhärtungen entstehen. Unvernünftige, zu lange Fahrradtouren können z.B. die Ballen so “abschmirgeln”, dass der Hund mit blutenden Füßen nach Hause kommt. Regelmäßige Bewegung überwiegend auf wechselnden Naturboden, gelegentliches Waschen und anschließendes Einfetten mit einem Ballenpflegemittel hält unsere Sohlen strapazierfähig.

Beim nächsten Mal werde ich Euch über unsere Intimpflege erzählen, was für unsere Gesundheit und unser Wohlempfinden sehr wichtig ist.

Weil wir uns vorher ja nicht mehr treffen, wünsche ich Euch ein stressfreies Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Euer Itchy

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“Zahn um Zahn”

Itchy


Unser Milchgebiss hat 28 und das Vollgebiss nach der Zahnung sollte 42 Zähne haben. Die müssen Sie nicht jeden Tag nachzählen aber bei der regelmäßigen Körperpflege sollten Sie auf eventuelle Fremdkörper zwischen den Zähnen (Holzsplitter o.ä.), Zahnstein oder ab- oder ausgebrochene Zähne achten. Zahnstein muss unbedingt regelmäßig entfernt werden, wenn die übermäßige Bildung nicht durch naturbelassene Ernährung (rohe! fleischige Brustkern-Knochen) oder hartes Beifutter (echte! getrocknete Rinderhaut oder Rinderohren) vermieden werden kann.

Warum wundert sich eigentlich kaum ein Zweibeiner darüber, dass die meisten von uns ein mit Fang- und Reisszähnen voll ausgestattetes Raubtiergebiss haben? Wozu eigentlich? Zum Reissen und Beissen gibt es schon lange nichts mehr. Unser Rudel-Opa sagt immer: “Wenn der hohe Getreideanteil im Fertigfutter die artgerechte Ernährung für uns domestizierte Laufraubtiere wäre, hätte uns die Natur sicher schon längst im Laufe der Jahrtausende mit einem Schnabel zum Aufpicken und einem Kropf zum Vorverdauen des Getreides ausgestattet”. So aber gammeln die meisten Gebisse vieler Artgenossen arbeitslos vor sich hin und müssen mühsam mit der Hundezahnbürste oder mit Zahnputzfingerlingen und einer neutral oder nach Fleisch riechenden Spezial-Zahnpasta gereinigt werden, was sich nicht wenige Hunde nur mit Mühe gefallen lassen. Wenn es ihm aber von klein auf geduldig angewöhnt wurde, wird er sich auch seinem Zweibeiner zu Liebe sicherlich daran gewöhnen.

Was mich betrifft, so freue ich mich mit meinen fast dreizehn Jahren täglich nach der Abendfütterung auf meinen faustgroßen fleischigen rohen Brustkernknochen, der meine Zähne sauber hält. Die Brustkernknochen splittern im Gegensatz zu den Röhren- oder Markknochen nicht, die zwar mit dem herrlich schmeckenden Mark gefüllt, aber stark mineralisiert sind. (Unverdaulich und für den Darm eventuell gefährlich) Die Brustkernknochen nennt man auch Sandknochen. In rohem Zustand kann ich sie wunderbar zermalmen. Hart und eventuell schwer verdaulich würden sie erst, wenn man sie kochen oder grillen würde. Also bitte: Keine Knochenabfälle von Euren Grillfesten!!! (Obwohl es da ja so gut riecht)

Unser Rudel-Opa ist seit seiner langjährigen Dienstzeit mit Polizeihunden übrigens folgender Meinung: Bei Polizeihunden und auch anderen Gebrauchshunden (z.B. Hüte-oder Jagdhunden), die täglich gearbeitet und dadurch artgerecht ausgelastet werden, verhindert der dadurch entstehende größere Speichelfluss die Ablagerung von Zahnbelägen. Diese Hunde werden auch im Gegensatz zu unseren heutigen Luxushunden in der Regel nur einmal täglich in ihren Ruhephasen gefüttert. Bei Zähnen aber, die tagsüber wiederholt mit Futter oder “notwendigen” Leckerlies umkleistert werden, hat die minimale Speichelbildung durch Minusbelastung auf der Couch oder bei schleichendem Gassigang keine Chance, die Zahnzwischenräume zu reinigen.

Wie bei allen Schleimhäuten des Hundes ist es auch beim Zahnfleisch ratsam, dass Sie sich einprägen, wie die Farbe im gesunden Zustand aussieht. Sie erkennen dann sofort eine Erkrankung. Das gesunde Zahnfleisch ist rosarot, straff und ohne Wucherungen. Schmerzen im Mundraum versuchen wir oft mit den Pfoten anzuzeigen, indem wir versuchen, den Fremdkörper mit den Krallen zu entfernen. Zahnschmerzen erkennt man, weil wir z.B. Gegenstände zögerlich oder garnicht mehr apportieren oder hartes Futter (Knochen) verweigern. Ein zahnkundiger Tierarzt kann uns sicher die Schmerzen nehmen und auch so manchen maroden Zahn wieder sanieren.

Also für heute habe ich nur noch eine Bitte: Wenn Ihr Zweibeiner uns Hunde glücklich machen wollt, dann gebt uns doch regelmäßig was zum beißen, was unserer artgerechten Ernährung entspricht. Gesunde Zähne sind nämlich für uns genau so wichtig, wie für Euch.

Bis auf bald
Euer Itchy

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Hundeaugen – beinah perfekte Nachtsichtgeräte

Itchy


Wir Hunde sind Bewegungsseher und viel besser als ihr Zweibeiner in der Lage, selbst kleinste, sich blitzschnell bewegende Tiere auch auf größere Entfernungen wahrzunehmen, denn wir gehören ja, was aber anscheinend nicht mehr bei allen Hundehaltern bekannt ist, zu den Laufraubtieren, auch wenn man es manchen Rassen nicht mehr ansieht. Absolut stillstehende Tiere oder Objekte werden von uns oft nicht gesehen und auch nicht beachtet, weil unseren Augen offensichtlich die dazu nötige Tiefenschärfe fehlt. Die Netzhaut unserer und auch eurer Augen ist mit sogenannten Stäbchen (für das Farbsehen) und Zapfen (auch bei Dämmerung sehr lichtempfindlich) ausgestattet.

Die Augen von Euch Menschen sind frontal, (unsere dagegen mehr seitlich) angeordnet und mit überwiegend farbempfindlichen Zapfenzellen ausgerüstet. Daher seht Ihr Zweibeiner ein scharfes, farbiges Bild. Wir Hunde dagegen nehmen die Welt eher wie eine grobkörnige Fotografie wahr, weil unsere Augen mehr Stäbchen als Zapfen aufweisen, die nur Hell- und Dunkeleindrücke vermitteln, aber dafür sehr lichtempfindlich sind. Bei schlechten Lichtverhältnissen sind wir Hunde euch Menschen nicht nur dadurch überlegen, sondern weil auch unsere Pupillen größer sind.

Farbliches Sehen war für uns Laufraubtiere schon immer nicht so wichtig, weil es uns auch heute noch wurscht ist, welche Farbe das Kaninchen hat. In der Dämmerung aber erfolgreich jagen zu können war für uns früher zum Überleben viel wichtiger. Die Vorfahren von euch Zweibeinern waren dagegen fast ausschließlich tagsüber auf Nahrungssuche unterwegs und mussten zum Beispiel essbare und giftige Beeren nicht zuletzt an ihren Farben genau erkennen.

Mensch und Hund haben daher jeweils die Sehleistungen entwickelt, die für sie zum Überleben notwendig waren. Trotzdem gehen wir Hunde nicht ganz farblos durch die Welt. Die Wissenschaft hat herausgefunden (und ich kann es bestätigen), dass wir Hunde Farben etwa so, wie ein rot-grün-farbenblinder Mensch sehen. Rot sehen wir als Gelb, grün als farblos und blau als hellblau bis grau.

Wahrscheinlich, weil wir Hunde viel weniger Farbe und weniger Details scharf sehen, ist es uns auch egal, wenn unser heißgeliebter Zweibeiner nicht gerade mit Schönheit ausgestattet ist. Hauptsache wir können ihn gut riechen und er macht sich um die Pflege unserer Augen auch die richtigen Gedanken.

Unsere Augen müssen klar und lebhaft sein. Nicht normal wäre eine fortschreitende Eintrübung des Glaskörpers, farbliche Veränderungen, eitrige Ausflüsse, Entzündungen der Bindehaut, Hervorquellen des Auges, oder mechanische Verletzungen.

Die Augenlider sollen eng am Auge anliegen um das Eindringen von Schmutz zu verhindern. Die Augenlider mancher Rassen hängen aber blutunterlaufen herunter und müssen ein Leben lang mit Tropfen behandelt werden, was nicht verhindert, dass diese Augen dauernd tränen, weil sie ja scharfen Winden oder Staub ausgesetzt sind.

Manchmal ist ein nach innen gerolltes Augenlid (Entropium) schon bei Welpen erkennbar, wobei die Wimpern die Bindehaut und das Auge dauernd durch Reibung reizen und dadurch nicht geringe Schmerzen bereiten. Das Gegenteil ist ein Ektropium. Hier ist das Augenlid nach außen gerollt. In beiden Fällen muß der Tierarzt operativ eingreifen. Eine Bindehautentzündung kann durch Zugluft (offenes Autofenster) entstehen. Wenn Sie mit normaler Augensalbe oder Tropfen nach drei Tagen nicht ausgeheilt ist, müssen Sie den Arzt aufsuchen. Prägen Sie sich die Färbung der gesunden Augenbindehaut ein, damit Sie eine Bindehautentzündung rechtzeitig erkennen können und uns unnötige Schmerzen ersparen.

Die Pflege unserer gesunden Augen macht keine große Arbeit. Sandmännchen in den Augenwinkeln stören uns Hunde genau so wie euch Menschen. Mit einem weichen Reinigungstüchlein und lauwarmem Wasser ist der Augenwinkel schnell gereinigt. Dabei das Auge immer zur Nase hin auswischen. Auf keinen Fall nehmen Sie aber zur Reinigung Borwasser. Die Haare um das Auge herum würden dann ausfallen und es bildet sich die sogenannte Borwasserbrille.

Für heute ist es wieder genug. Also bis auf bald, denn wir haben ja noch genügend Körperteile, die es zu beobachten und zu pflegen gilt.

Euer
Itchy

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Gepflegtes Hören

Itchy


Nach unseren Riechleistungen ist unser Hörvermögen ebenfalls bemerkenswert. Vor allem, wenn wir uns im Freien aufhalten, überhoren wir schon gleich garnichts. Dagegen innerhalb der Wohnräume werden unsere diesbezüglichen Sinnesleistungen oft durch Euren Lärmmüll vom Fernseher, Radio, Staubsauger und anderen elektronischen Marterinstrumenten erheblich gestört und mit der Zeit auch abgestumpft. Zu interessanten Ruhezonen für uns Hunde entwickeln sich jedoch immer mehr die meist unaufgeräumten Wohnbereiche eurer Jungmenschen (“Kids”), die stundenlang total ruhiggestellt in einer Ecke sitzen und ohne Gefühlsregung mit ihren Fingern auf einem kleinen Bildschirm hin- und herwischen. Angeblich unterhalten sie sich auf diese Weise mit hunderten von “Freunden”. So schicken sie für den Rest der Welt uninteressante Meldungen ab und empfangen auch ebensolchen Intelligenzschrott. Zu unserem Glück findet dieser Unsinn vollkommen geräuschlos statt und bietet unseren hochsensiblen “Hörgeräten” dringende Erholung. Wir Hunde lieben auch die Gerüche der ungeordnet abgelegten, von den Menschenwelpen schon getragenen Bekleidungen und fühlen uns dort pudelwohl.

Im Laufe der Jahrtausende habt ihr Menschen verschiedenen Rassen verschiedene Ohrvariationen angezüchtet. Es gibt heute zum Beispiel Stehohren, Kippohren und total unbewegliche und je nach Größe des Hundes sogar am Boden schleifende Schlappohren. Die Perversität der zu- und abgeschnittenen Ohren ist Gott sei Dank in Deutschland endlich verboten.

Jedes Laufraubtier in der Natur hat Stehohren, weil sie für seinen Jagderfolg und für seine Körpersprache wichtig sind. Jedes ist einzeln drehbar wie ein Radarschirm und kann Geräusche aus allen Richtungen orten und identifizieren. Sie sind allen anderen Ohrschöpfungen überlegen und deshalb hat sie zum Beispiel auch noch der Wolf (und ich natürlich!). Ihre Form und auch ihre Beweglichkeit wirken wie ein Schalltrichter und wir können damit nicht nur einzelne Töne sondern auch deren Richtung unterscheiden. Die Kameraden mit Hängeohren hingegen tun sich da bedeutend schwerer. Ein Bluthund kann seine überlangen Ohrlappen weder drehen noch wenden. Angeblich sollen seine bei der Fährtenaufnahme am Boden schleifenden Ohren die Gerüche besser aufwirbeln. Wahrscheinlich haben die armen Kerle deshalb so einen schmerzhaften Gesichtsausdruck – sagt der Rudel-Opa. Das Kippohr, etwa beim Collie, hat offensichtlich nur den Sinn, Hundehalter, wie zum Beispiel unseren Opa zu ärgern, weil manchmal das eine Ohr steht und nur das andere kippt – was bei seinem ersten Hund, dem Collie-Rüden Tasso passiert ist. Dem Tasso war das aber wurscht, denn er war trotzdem bei den Hundedamen sehr beliebt, wenn er immer wieder zu seinen Liebesreisen ausbüxte.

Was alle Ohrarten aber können, ist die Fähigkeit, Töne im Ultraschallbereich zu hören, was Euch Menschen nicht möglich ist. Wir Hunde hören noch Töne bis zu 40.000 Schwingungen in der Sekunde, wogegen bei Euch Zweibeinern bei etwa 20.000 Schwingungen Ende ist. Daher stören Euch auch die für uns oft so schmerzhaften Pfeiftöne im Ultraschallbereich nicht, die in eurer elektronischen Scheinwelt aber immer mehr auftreten. Am ehesten können Zweibeiner mit Tinitus nachempfinden, was wir Hunde oft durch Euren Geräuschmüll aushalten müssen.

Aber ganz gleich welche Ohrart – alle “Ohrwaschln” (liebevoller bayerischer Ausdruck)brauchen gewissenhafte Pflege.

Der äußere Gehörgang unserer Hundeohren ist mit größeren und kleinsten Härchen behaart, die eine Verschmutzung des inneren Gehörgangs verhindern sollen. Durch angeborene Gehörgangsverengung, Eindringen von Wasser und Verstopfung durch Ohrenschmalz oder Ohrmilbenbefall kann es aber zu einer Ohrenentzündung oder zum sogenannten Ohrenzwang kommen. Durch regelmäßiges Einträufeln einer handwarmen Pflegeflüssigkeit können solche Erkrankungen verhindert werden. Unmittelbar nach dem Einträufeln der Flüssigkeit genießen wir das vorsichtige Durchkneten der äußeren Ohrmuschel, damit die Flüssigkeit die eventuellen Ablagerungen im inneren Gehörgang lösen kann, die wir Hunde dann durch kräftiges Schütteln nach Außen befördern. Abschließend wischen Sie dann mit einem weichen Tuch den äußeren Gehörgang sauber. Notwendige Reinigung des inneren Gehörgangs überlassen sie bitte dem Tiearzt. Stochern Sie nie mit irgend welchen Hilfsmitteln im Innern unserer Ohren herum!

Der Hund zeigt Ohrenerkrankungen an, indem er anfangs vorsichtig am Ohr kratzt, dann heftig den Kopf schüttelt und den Kopf in Richtung des erkrankten Ohres schief hält. Es kann sich auch um einen eingedrungenen Fremdkörper handeln. Hunde mit Hägeohren können aus den Ohren bestialisch stinken, wenn die Ohren nicht regelmäßig gepflegt und ausgetrocknet werden, weil sie durch das Herabhängen nicht selbst austrocknen können.

Um noch bei unserem Kopf zu bleiben, sollte bei der Beschäftigung mit unserem Körper (auch beim Schmusen) eine eventuelle Lymphdrüsenschwellung (fühlbar zwischen Kiefergelenk und Ohr) auffallen, die auf eine Infektion hindeutet und von Arzt beurteilt werden muss.

Eine Mandel- oder Halsentzündung zeigen wir dadurch an, indem wir unseren Speichel nicht mehr abschlucken und der deshalb “rotzig” aus unseren Lefzen hängt.

Jetzt mach ich aber Schluss, sonst kommen sie noch zu spät auf das Oktoberfest. Ich und auch der Opa werden auf den Besuch verzichten, weil es da für unsere Ohren viel zu laut ist.

Also bis auf bald

Euer Itchy

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“Immer der Nase nach”

Itchy


Ihr Zweibeiner könnt Euch manchmal nur schwer vorstellen, wie wichtig unsere Nase für unsere Sinnesempfindungen ist. Mit unserer Nase suchen wir uns ständig Aufklärung und Bestätigung, was zum Beispiel für Wildhunde überlebenswichtig ist. Unsere wilden Artgenossen erkennen z.B. am Geruch einer Wildfährte ob es sich um ein altes, krankes und daher leicht zu schlagendes Beutetier handelt, oder ob der Energieaufwand beim letzlich erfolglosen Jagen eines zu schnellen Leckerbissens zu hoch wäre.

Auch wir Haushunde besitzen noch ein für Euch Menschen unvorstellbares Geruchsvermögen. Wir erleben unsere Umwelt durch eine Fülle und Vielfalt von Gerüchen. Euch Menschen interessiert das, was Ihr seht – uns Hunde nur der jeweilige Geruch, der von vorbeigehenden Menschen, Zäunen, Geschäften, Rasenflächen oder Häuserecken usw. ausgeht. Auch die Unterhaltung zwischen zwei Hunden wird neben der Körpersprache über den Gerücheaustausch abgewickelt. Die Gesamtheit der interessanten Gerüche formen sich zu einem sogenannten Geruchsbild zusammen, was wir zur Erinnerung abspeichern. So können wir auch immer wieder nach Hause finden, wenn wir mal ausnahmsweise allein unterwegs waren. Die phantastischen Ergebnisse unserer “Nasenarbeit” beweisen wir Hunde ja auch immer wieder bei den vielseitigsten Aufgaben, die nur unsere Spürnasen lösen können. Wir finden alles – für die Polizei: Geflüchtete, Vermisste, Verschüttete, verscharrte Leichen, Sprengstoff, Rauschgifte, Schmuggelware. Undichte unterirdische Gasleitungen oder von Lawinen tief Verschüttete zeigen wir an und den Feinschmeckern verhelfen wir zu den unterirdisch wachsenden Trüffel-Pilzen. Das sind nur die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten für unsere Nase. Für die meisten davon gibt es noch keine technischen Geräte als Ersatz.

So ein hochleistungsfähiges Organ braucht natürlich auch regelmäßige Kontrolle und Pflege. Keine Angst, Sie brauchen dazu keine medizinischen Kenntnisse. Sie müssen nur immer unsere Nasenspitze (die ist ganz vorne bei uns Hunden), den so genannten Nasenspiegel beachten. Der ist angeboren häufig schwarz, manchmal braun und selten sogar fleischfarbig. Auf alle Fälle sollte er feucht und sauber sein, was für uns nasenorientierten “Naseweise” nicht immer leicht ist. Nach wichtigen Grabarbeiten im Gelände kann unsere Nase schon mal mit Lehm oder anderen Erdresten verkrustet sein. Bei uns kommt dann der Rudel-Opa mit einem warmen Waschlappen und macht die ganz Schnauze mal wieder sauber, was ich aber hasse. Anschließend, oder wenn der Nasenspiegel trocken ist, kommt er auch noch mit der weißen Vaseline-Dose daher (die seh ich schon auf weite Entfernungen) und fettet meine Nase ein, damit sie nicht spröde wird und sich keine Risse bilden. Sollte sich der Nasenspiegel ganz oder teilweise verfärben, dann lassen Sie sich nicht im Internet von irgend welchen Klugsch….., die unter Decknamen oft nur heiße Luft von sich geben, verunsichern. Zeigen Sie lieber die von Ihnen als unnatürlich erkannten Veränderungen einem guten Tierarzt, der die Ursache klären kann.

In der Regel sind wir Hunde keine “Rotznasen” aber trotzdem kann es mal zum Nasenausfluß kommen. Wenn er eitrig und schleimig ist, bitte gleich den Arzt aufsuchen. Bei Schnupfen kann der Ausfluss wässrig und klar sein, dann beobachten Sie die Entwicklung und bei Fieber bitte den Arzt konsultieren. Blutiger Ausfluss könnte auf eine Verletzung hindeuten, die der Arzt beurteilen muss. Eine mal kurzzeitige trockene Nase zeigt auch nur selten Fieber an. Das kann in überheizten Räumen schon mal vorkommen.

Also ich hoffe, dass mir zur Nase das Wichtigste eingefallen ist. Sollten Sie noch was Brauchbares wissen, können Sie ja auch noch Ihren Senf dazu geben. Ich freue mich – bis auf bald

Euer Itchy

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Unser Haarkleid kann sehr viel über unsere Gesundheit aussagen

Itchy


Ihr Menschen habt im Verlauf der Jahrtausende über 300 verschiedene Hunderassen aus unserem Stammvater Wolf herausgezüchtet. Demenstsprechend verschieden sind auch unsere jeweils dazu passenden Haararten, die anfangs ja auch noch sehr nützlich waren – je nachdem für welche Verwendung die einzelnen Rassen gezüchtet wurden.

So entstanden im Laufe der Zeit das Langhaar (z.B. Collie), Kurzhaar (z.B. Boxer), Stichelhaar (z.B. Foxterrier) und später all die Rassen, deren Fell erst regelmäßig zugeschnitten – besser: “getrimmt” – werden muss, damit man ihre angeborenen Körperkonturen erst richtig beurteilen kann und sie so ausschauen, wie es die neueste “Standard-Mode” vorschreibt (z.B. Pudel). Die Behaarung der großen Gruppe der Mischlinge ist nicht leicht einzuordnen, weil sie davon abhängt, welche Haarmode Vater, Mutter, Opa, Oma, Uropa, Uroma und so weiter getragen und vermischt haben. Es können daher alle bekannten Haararten bei diesen interessanten “Wundertütenhunden” vorkommen. Sogar innerhalb eines Wurfes können verschiedene Haarfarben und Haararten durch diese unkontrollierten Mischungen entstehen.

Das natürlichste Haarkleid bei uns Hunden ist das Stockhaar mit Unterwolle, wie es z.B. wir Deutschen Schäferhunde besitzen. Wenn es sich nicht so bewährt hätte, würde es der Wolf nicht noch heute tragen. Es ist pflegeleicht und witterungsbeständig. Das lange Deck- oder Grannenhaar schützt wie Dachschindeln die Unterwolle und die Haut vor Feuchtigkeit und Hitze und die Unterwolle schützt im Winter hervorragend vor der Kälte. Also quasi eine “Allwetterbekleidung”. Dazu kommen noch sogenannte Sinnes- und Tasthaare, die an den Kehlwarzen, an den Augenbrauen, am Schnurrbart und am ganzen Körper verteilt sind. Diese bieten uns Sicherheit sogar bei völliger Dunkenheit, weil in ihren Spitzen Nerven enden, die wie Sensoren hervorragend zum Tasten geeignet sind.

Alle Hunde, außer die Kameraden, die regelmäßig vom Friseur getrimmt werden müssen, kommen zweimal jährlich “in die Haarung”, das heißt, altes oder abgestorbenes Haar oder Unterwolle werden abgestoßen. Wir wechseln quasi unsere Unterwäsche. Gerade die Frühjahrshaarung verläuft bei manchen Hunderassen sehr spektakulär. Ganze Platten, meist verfilzter Althaare, werden abgestoßen, wenn………..ja, wenn dem jeweiligen Fellträger so ein Winterpelz überhaupt noch gewachsen ist. Die Zeiten nämlich, wo speziell wir Gebrauchshunde (wie ich!) Sommer wie Winter im Freien untergebracht waren, sind vorbei. Die überwiegende Zahl der Hunde lebt heute in den Wohnungen eng mit ihren Menschen zusammen, genießt im Winter die “Annehmlichkeiten” einer beheizten Wohnung und braucht demnach auf der Couch auch keinen Wintermantel. Unser Körper produziert aber ab Herbst automatisch immer wieder sein Winterfell, auch wenn dieser Winterpullover bei manchen Artgenossen wegen zu hoher Umgebungstemperatur schon ziemlich unbrauchbar ausfällt. Zum Leidwesen vieler Hausfrauen kommt es nämlich dann bei uns Wohnungshunden nicht selten zur Dauerhaarung, außer bei Rassen, die von Haus aus schon keine Unterwolle mehr bilden. Diese müssen dafür im Winter oder bei Regenwetter, oft mehr zur Beruhigung ihrer Besitzerinnen, “adrett bekleidet” gassigehen.

Ganz egal, welches Fell wir Hunde auch haben, ohne menschliche Hilfe kommen wir bei unserer “Kleiderpflege” nicht aus. Der angenehmste Nutzen für unser Fell ist regelmäßiges Kämmen und Bürsten. Das dient aber nicht nur der Sauberkeit, sondern fördert auch die Durchblutung der Haut. Damit wir die Haut- und Haarpflege auch bis ins hohe Alter angenehm empfinden, müsst Ihr uns schon im Welpenalter ab der siebten bis achten Woche langsam und geduldig an die Fellpflege gewöhnen.

Hunde mit kurzem Fell machen die wenigste Arbeit bei der Pflege und unsere Only genießt es, wenn sie unser Opa mit der Gumminoppenbürste, die wie ein Massagehandschuh wirkt, durchbürstet. In 10 Minuten ist bei ihr alles erledigt. Bei mir dauert es schon bedeutend länger. Mit einem Striegel entfernt er zuerst lockere Unterwolle und bürstet dann mit einer hartborstigen Bürste (Kardätsche) mein Fell gegen den Strich kräftig durch und bringt dann mit einem Kamm die Haare wieder in die richtige Richtung. Bei regelmäßiger Fellpflege fallen dann rechtzeitig eventuelle

Krankhafte Veränderungen auf:

Stumpfes, sprödes, trockenes, übel (ranzig) riechendes Fell. In Verbindung mit trockener Haut, Schuppen, Haarbruch, Dauerhaarung des Deckhaares, Ekzeme, schwarzes Haar wird rötlich. Mögliche Ursachen: Mangel- bzw Fehlernährung (z.B. Mineralstoffmangel) mangelhafte Pflege, Ekzeme sind manchemal auch auf seelische Ursachen zurückzuführen, wenn zum Beispiel der Hund längere Zeit unter Einsamkeit oder Langeweile leidet oder vernachlässigt wird. Beifutter, welches viele Haar- und Hauterkrankungen verhindert: eine ausgeglichene Mineralstoffmischung, Bierhefe, Eidotter, Leinöl, Kürbisöl und als Basis der richtigen Pflege natürlich eine auf den jeweiligen Hund zugeschnittene artgerechte Ernährung, denn auch bei uns Hunden geht die “Schönheit durch den Magen”.

Äußere Parasiten:

Flöhe, Läuse, Zecken sind erst mal die häufigsten Plagegeister, wovon die Zecken die größten gesundheitlichen Schäden anrichten können. Flöhe und Läuse müssen mit einem vom Tierarzt empfohlenen Mittel bekämpft werden, wobei auch alle textilen Ligeflächen desinfiziert werden sollten, die von uns regelmäßig benützt werden: Hundebett, Sofa, Polsterstühle. Abgelegte Eier würden sich sonst dort weiter entwickeln und eventuell auch Euch Zweibeiner befallen. Zecken entfernt man am einfachsten mit einer Zeckenzange, die den Körper der Zecke aber nicht quetscht. Nach jedem Spaziergang in der Natur sollte unser Fell nach Zecken abgesucht werden. Am besten rubbeln Sie unser Fell mit den Händen so richtig durch, weil die Zecken noch geraume Zeit im Fell einen günstigen Platz zum anbeissen suchen und durch das Rubbeln abgestreift werden können. Die anfälligsten Monate sind die, wenn es warm und feucht ist, oder im Herbst. Zur Vorbeugung gegen Zeckenbefall sind eine Reihe von Sprühmitteln auf dem Markt. Verwenden Sie aber nur solche, die für den Hund nicht giftig sind. Eine halbe Zehe Knoblauch in unserer täglichen Nahrung verhindert in der Regel vermehrten Zeckenbefall.

Grütz- oder Talgbeutel:

Auch Griesbalg oder Haarbalggeschwulst genannt, entsteht durch Verletzung oder Quetschung eines Haarbeutels, der sich durch Infektion mit einer Griesbrei-ähnlichen Masse füllt und wie ein großes “Wimmerl” (auf bayrisch) aussieht. Manche Zweibeiner versuchen es deshalb auszudrücken, was nur zum Teil gelingt. Es füllt sich immer wieder mit diesem Sekret und es muss zur sicheren Beseitigung der ganze Haarbalg herausgeschält werden.

Ich glaube für heute ist es genug. Nächsten Monat kommen dann z.b. die Augen, Zähne, Ohren, Nase und Lippen dran.

Bis dann

Euer Itchy

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Regelmäßige Pflege lässt eventuelle Erkrankungen oft schon frühzeitig erkennen

Itchy


Während der regelmäßigen, vernünftigen Körperpflege gewöhnen wir Hunde uns sehr schnell an die damit verbundenen Körperberührungen und wir haben dadurch später im Falle einer schmerzhaften Erkrankung viel weniger Stress, wenn an unserem Körper Hantierungen vorgenommen werden, die uns sehr unangenehm oder gar schmerzhaft sind. Wir werden uns auch vom Tierarzt leichter behandeln lassen, wenn unser “Pfleger-Mensch” dabei ist, dem wir uns auch in unangenehmen Situationen vertrauensvoll unterordnen.

Bei der regelmäßigen Pflege und während der täglichen Beobachtung sollte jeder Zweibeiner unser normales Verhalten und körperliches Erscheinungsbild kennenlernen und dadurch rechtzeitig erkennen, wenn sich krankheitsbedingt etwas ändert. Welche Veränderungen sind im Krankheitsfall bei uns Hunden zu erkennen?

Solche im äußeren Erscheinungsbild:

Alles, was anders ist als sonst!:

z.B.: trauriges, unlustiges Benehmen, häufiger Lagerwechsel, Unruhe, planloses hin- und herlaufen, ängstlich sein, winseln, stöhnen, aufschreien bei Berührungen oder Abwehr von Berührungen durch Deutbisse, heulen, Benommenheit, Gleichgültigkeit gegenüber der Umwelt, ausdrucksloser Blick, langsamer, schleichender Gang, Schlafsucht, vorübergehende Bewußtseinsstörung (Schwindel oder gar Ohnmacht) und anderes.

Veränderungen am Körperbau und ernährungsbedingte Veränderungen:

Falsche Lagerung der Knochen, gebrochene Knochen, sichtbare Formveränderungen des Knochengerüstes, Verschlechterung des Ernährungszustandes (Abmagerung), festliegende Haut, übermäßiger Fettansatz, Haarausfall, stumpfes, glanzloses Haarkleid u.a.

Veränderungen an den Schleimhäuten und der Haut:

Auffallend blasse oder anderweitige Verfärbung der sichtbaren Schleimhäute, wie Augenbindehaut, innere Schleimhaut des Fanges, Haut der inneren Schenkenflächen und des Bauches, trockene, harte, heiße oder kalte Haut, übler Geruch der Hautausdünstung, blasse, schmerzunempfindliche oder teigige Anschwellung der Haut. Entzündungen durch Mückenstiche oder Zeckenbefall.

Veränderung der Körpertemperatur und des Pulsschlages:

Die Normaltemperatur bei uns Hunden liegt zwischen 37,9 und 38,5 Grad Celsius, was bei Euch Menschen schon Fieber bedeutet. Der Puls bei uns größeren Hunden, wie z.B. bei mir, beträgt 60 bis 80 Schläge pro Minute, wogegen die Herzen der kleineren und der Zwerge schon mal 100 bis 120mal in der Minute schlagen können, was manchen unwissenden Zweibeiner leicht in Panik versetzen kannn. Dafür atmen wir in Ruhestellung je nach Größe 12 bis 24 mal pro Minute. Neben Fieber kann auffallen: frösteln, Pulssteigerung, Vermehrung der Atemzüge (starkes Hecheln trotz Ruhestellung), Mattigkeit, Teilnahmslosigkeit oder Appetitlosigkeit. Eiterungsprozesse, Infektionen, Quetschungen und Verletzungen sind oft auch mit Fieber verbunden. Der Puls kann sich durch Angst, Schrecken, Freude, nach langer und ansgtrengender sportlicher Betätigung oder sonstigen Anstrengungen erhöhen. Erfühlen läßt sich der Puls an der Innernseite des Oberschenkels. Verlangsamung des Pulses kann bei Vergiftungen, Beschleunigung des Pulses bei Fieber, Herzschwäche und Blutverlust auftreten. Aussetzen oder völlig unregelmäßiger Puls bei Herzleiden.

Wenn Sie mit Ihrem Hund einen Tierarzt aufsuchen müssen, dann sollte unbedingt die Bezugsperson dabei sein, die dem Tierarzt genaue Auskunft über die Krankheitssymptome, z.B. Beschaffenheit des Kotes, des Urins usw. geben kann, da das Fehlen dieser Angaben es dem Tierarzt manchmal unmöglich macht, eine schnelle Diagnose zu stellen. Wir Hunde können dem Tierarzt nicht sagen, was mit uns los ist. Der Arzt braucht Eure Kenntnis über unsere von Euch beobachteten Probleme. Nur so kann er zusammen mit den krankhaften Erscheinungsbildern eine schnelle und genaue Diagnose stellen.

Im nächsten Monat erzähle ich Euch, was bei der Pflege unseres Haarkleides wichtig ist und wie man krankhafte Veränderungen frühzeitig erkennt.

Bis auf bald

Euer Itchy

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„Vernünftige Pflege“

Itchy

Was bei uns Hunden in der Regel dem Beschauer als erstes ins Auge springt, ist unser äußeres Erscheinungsbild – unser Outfit. Also auch bei uns „machen Kleider Leute“. Das soll aber nicht heißen, dass bestimmte Zweibeiner das Fell oder sogar die Krallen ihrer Hunde passend zu ihrer eigenen Kleidermode färben lassen oder das Naturfell so lächerlich trimmen, dass der arme Hund eher einem Pavian ähnelt.
Wir Hunde haben keinen Sinn für solche Mätzchen, denn wir sind primär an natürlicher Ernährung interessiert, denn wir leben nach dem Grundsatz: „wie die Verpflegung, so die Bewegung!“ (sagt auch unser Rudel-Opa). In zweiter Linie ist noch abwechslungsreiche Beschäftigung und damit verbundene ausreichende Bewegung für uns wichtig – dann ist die Welt für uns eigentlich schon ganz in Ordnung. Erst an dritter Stelle ist für uns vernünftige Pflege wichtig, die für Euch Zweibeiner eine Freude und für uns Hunde ein Genuss sein sollte.
Wenn Ihr Hund beim Anblick der Bürste in Ihrer Hand zu fliehen versucht, dann ist er vielleicht mit der ruppigen oder freudlosen Art Ihrer Pflege nicht einverstanden. Er merkt nämlich genau, wenn Sie die Pflege nur als notwendige aber lästige Pflicht ansehen. Unser Rudel-Opa sagt immer wieder, dass wir Hunde die Bilder in Euren Köpfen lesen können und auch Eure Stimmungen bleiben uns nicht verborgen.
Vernünftige, liebevolle Körperpflege durch einen geliebten Zweibeiner schafft gegenseitiges Vertrauen und verstärkt die Bindung an unsere Bezugsperson. Pflege bedeutet aber mehr, als nur gewaschen, geföhnt und gebürstet zu werden – das können Sie auch von einem Hundefriseur machen lassen. Dessen professionelle Handgriffe erdulden wir notgedrungen, weil der ja genau weiß wo er bei uns hinlangen muss. Die pflegende Beschäftigung mit unserem Körper durch eine vertraute Person ist neben dem sozialen Aspekt wichtig als Gesundheitsvorsorge und hilft auch viele Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

Bei richtiger Haltung stellen wir Hunde, mit Ausnahme einiger langhaariger Rassen, kaum übermäßige Ansprüche an unsere Pflege. Wir sind ja von Natur aus reinlich, was aber nicht sagt, dass wir uns beim Spiel oder beim Toben nicht so richtig „vollsauen“ können. Wenn wir aber dann zur Ruhe kommen, versuchen wir uns in der Regel selbst zu reinigen. Dazu verwenden wir unsere Zähne, die Krallen und natürlich unsere Zunge, um den Dreck, mit dem wir uns auf unserem Liegeplatz selber nicht wohlfühlen, wieder los zu werden. Und spätestens hier dreht so manche „Sagrotan-Mutti“ durch, wenn sie den verdreckten Hund überhaupt ins Haus lässt. Nach überstandener Schnappatmung ist ihr klar: „Der Hund muss sofort gebadet und desinfiziert werden!“.
Die Hundehaut ist aber von Natur aus durch die Absonderungen unserer auf der Haut verteilten Talgdrüsen quasi imprägniert. Beim regelmäßigen Bürsten verteilt sich eine dünne Fettschicht auf der Haut und den Haaren und wirkt so wasserabstoßend. Auch der Schmutz hält sich nicht so leicht an den so „imprägnierten“ Haaren und kann mit einer hartborstigen Bürste leicht ausgebürstet werden, wenn das Fell abgetrocknet ist.
Bei zu häufigem Baden und intensivem Abseifen, mit nicht „rückfettenden“ Seifen, wird der schützende Fett-Säuremantel auf unserem Haar- und Hautkleid zerstört und desinfizierende Zusätze reizen unsere empfindliche Haut. Unser Fell verschmutzt dann auch wieder schneller. Was für Eure menschlichen Nasen wohlriechende Badezusätze sind, bedeutet für unsere Hundenasen oft eine Katastrophe. Sie zerstören unseren Individualgeruch. Selbst unser bester Freund erkennt uns dann manchmal nicht gleich wieder. In solchen Fällen hilft für uns nur eins: so schnell wie möglich etwas „Vergammeltes“ finden und sich darin zu wälzen, damit man diesen Fremdgeruch wieder los wird und man wieder unter die Leute (Hunde) gehen kann.

Also, das wars wieder für heute. In den nächsten Geschichten können wir uns über die Praxis der Pflege unseres gesamten Körpers unterhalten, und ich verrate Ihnen dann auch noch, was uns besonders gut tut.

Bis auf bald

Euer Itchy

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Hunde und Menschen – gestern, heute und morgen (Teil 2)

Only

Im ersten Teil unserer Geschichte hat sich ja schon angedeutet, dass sich im Verlauf der letzten 50 Jahre für uns Hunde sehr viel geändert hat und unter so genannten Hundesportlern wird bisweilen auch darüber gejammert, dass es keine guten Hunde mehr gibt, weil sie angeblich alle überzüchtet sind. Das hält unser Rudelopa einfach für Ausreden mancher Hundehalter, die vielleicht nicht in der Lage sind aus ihrem heranwachsenden Welpen einen brauchbaren Hund zu formen.
Natürlich gibt es leider immer noch zu viele Züchter, die auf die Schönheit ihrer gezüchteten Hunde mehr Wert legen, als auf deren Gesundheit und ein gutes Wesen. Zum Glück gibt es schon gute Züchter bestimmter gefährdeter Rassen, die auch unter anderen Zuchtverbänden nach vernünftigen Standards züchten und auf einem „gesunden“ Weg sind.

Leider gibt es aber auch skrupellose „Massen-Vermehrer“, die, meist aus dem Osten, ganze Wagenladungen Welpen gerade gängiger Rassen „importieren“. Aus dem Kofferraum heraus werden diese häufig an Leib und Seele kranken Hunde oft an den Randzonen fliegender Märkte billigst an uninformierte Menschen verkauft, die sich sogar noch freuen ein Schnäppchen gemacht zu haben. Die tierärztliche Behandlung, um den Welpen überhaupt am Leben zu erhalten, kostet aber oft ein Vielfaches des Preises eines gesunden Welpen einer verantwortungsvollen Zucht.
Aber auch kaum eine Familie, die unbedingt von ihrer reizenden Hündin „einmal“ Nachkommen haben möchte (weil sie doch ihren Kindern dieses Erlebnis nicht vorenthalten wollen und weil es doch für die Hündin angeblich so gesund ist!), hat das geringste züchterische Wissen, um wenigstens den passenden Partner für diese oft als „Liebhaberzucht“ bezeichnete Vermehrung zu finden. So genannte „Wundertütenhunde“ sind das Ergebnis solcher ungezielten Verpaarungen. Es können nämlich die reizendsten und vom Wesen her die tollsten Hunde entstehen, aber auch so missgestaltete arme Wesen mit mehr als einem „Sprung in der Schüssel“, so dass Sie nur bei Dunkelheit und ohne „Feindberührung“ (begegnende Hunde) Gassi gehen können (sagt der Opa).
Und unser Opa sagt auch immer wieder, dass nicht wir Hunde uns verändert haben, sondern die Umwelt ist es, in die wir hineingeboren und in der wir erzogen und in der wir unter verschärften Bedingungen leben müssen.

Die Zeiten, wo wir Hunde mehr oder weniger gefahrlos frei herumstreunen konnten, sind längst vorbei. Heute haben wir diese damals für uns so wichtigen Freiräume nicht mehr. Ihr „modernen“ Zweibeiner habt uns ja total vereinnahmt. Wir können oft ja nicht einmal mehr selbst bestimmen wann, oder wo wir hinpinkeln möchten. Vom „großen Geschäft“ gar nicht zu reden. Früher sagte der Volksmund dass es Glück bedeutet, wenn man in ein „Häufchen“ getreten ist. Heute befasst sich sogar Euer Gesetzgeber mit genauen Regelungen bezüglich der Entsorgung unseres Naturereignisses. Was man als Hund aber auch verstehen kann, wenn man weiß, dass manche von Euch Zweibeinern sogar gebrauchte Joghurtdosen vor der Mülltrennung mit hochwertigem Trinkwasser spülen.
Dass wir mit den Reizüberflutungen der modernen Welt teilweise so schnell klar kommen, ist nicht zuletzt das Verdienst unserer Anpassungsfähigkeit, die künftig in der Zucht noch viel mehr gefestigt werden sollte. Wir Hunde haben es nämlich nicht so leicht wie die jungen Zweibeiner, wenn sie sich vor etwas fürchten oder wenn sie erschrecken. Ihnen wird es von den Eltern oder Erziehern erklärt und so lernen sie die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung kennen. Wir verstehen nicht, dass zum Beispiel zu Sylvester feuerspuckende, fürchterlich stinkende und krachende Raketen von meist spätpubertären Zweibeinern ja nur „aus Spaß“ ausgelöst werden. Auch im Aufzug müssen wir uns anfangs immer wieder verwundert daran gewöhnen, dass wir zwar bei der gleichen Türe rein und auch wieder rausgehen, aber beim raus gehen ganz wo anders ankommen. Und es ist auch kein Erdbeben, wenn sich der Boden des Fahrstuhls bewegt. Die sich im Fernsehen bewegenden Tiere und Menschen geben zwar echte Geräusche von sich, sind aber bei Kontaktaufnahme unsererseits völlig geruchlos und können sich ganz plötzlich unsichtbar machen. Das kann nicht einmal der kleine Angsthase, der „Rocky“, der muss noch immer ganz schnell rennen, wenn er unseren „Itchy“ sieht.
Unsere mehr oder weniger ausgeprägte Anpassungsfähigkeit muss uns Hunden helfen, solche Anblicke, unbekannte Geräusche oder Gerüche Eurer sich so schnell verändernden Welt zu verarbeiten, auch wenn sie manchmal überwältigend sein können.
In Zukunft wird sich die Umwelt ganz sicher mit fortschreitender Technik weiter verändern aber ganz sicher nicht zu Gunsten von uns Hunden und der restlichen Tier- und Pflanzenwelt, wenn Ihr Menschen nicht vernünftiger werdet. Die Züchter müssen uns aber auch mit besserem Rüstzeug ausstatten, damit wir uns der künftigen Umwelt, wie sie auch immer aussehen wird, anpassen können. Dazu können uns allerdings die Züchter nur verhelfen, indem sie in Zukunft weniger auf Äußerlichkeiten, sondern auf Gesundheit und Wesen züchten. Wir Hunde der Zukunft brauchen einen gesunden Körper, angeborene soziale Intelligenzen und vor allem eine belastbare Anpassungsfähigkeit – insgesamt also ein gut veranlagtes, sicheres Wesen. Nur wenn wir in Zukunft von den Züchtern so ausgestattet werden, werden wir uns auch der zukünftigen Umwelt wieder anpassen, wenn wir auch wieder gute menschliche Begleiter haben, die ausreichendes Wissen über unsere Bedürfnisse besitzen.

Und ich meine: „das wünsch ich uns allen heuer zu Weihnachten!“

Eure „Only“

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